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Carola Thaden geb. Wolf

Durch meine Eltern, die noch in Dresden in der Dürerstr. wohnen, erfuhr ich vom 120-jährigen Jubiläum des Krankenhauses St. Joseph-Stift und dazu möchte auch ich meinen Beitrag leisten: Ich erblickte am 1. Mai 1971 im Krankenhaus St. Joseph-Stift das Licht der Welt. Wie mir meine Eltern berichteten, war mein Ankommen auf dieser Welt dramatisch. In der letzten Phase der Geburt erlitt meine Mutter Krampfanfälle (Eklampsie), so dass ich per Vakuum geholt wurde. Der damalige Chefarzt Herr Dr. Flach und eine jüngere Ärztin sowie die Hebamme und Schwestern boten alle Kräfte und Möglichkeiten auf, um mein Leben und das Leben meiner Mutter zu retten. Meine Mutter wurde am nächsten Tag auf die Intensiv-Station ins Krankenhaus Friedrichstadt verlegt, dort 2 Wochen behandelt und anschließend wieder ins Joseph-Stift zurückgebracht. Ich blieb in dieser Zeit auf der Babystation im Krankenhaus St. Joseph-Stift. So pendelte mein Vater täglich zwischen beiden Krankenhäusern hin und her, um mich und Mutti zu besuchen und der jeweils anderen Station zu berichten. Als mich meine Mutti nach ihrer Rückkehr ins Joseph- Stift das erste Mal sehen durfte, war es nach ihrer Aussage, der schönste Augenblick. Viele der Schwestern hatten sich am Bett eingefunden, um diesen wunderbaren glücklichen Moment mit zu erleben. Ich war inzwischen das „dienstälteste Baby“ und alle hatten mich lieb gewonnen. Nach ca. 4 Wochen Krankenhausaufenthalt durften wir beide nach Hause und mein Vater hatte zur Abholung aus diesem Anlass extra seinen „guten“ Anzug angezogen. Unsere Familie ist dem Krankenhaus mit großer Dankbarkeit verbunden, da alles ein gutes Ende nahm. Umso trauriger stimmte es meine Mutter, als sie vom Tod des Chefarztes Dr. Flach erfuhr und ebenso vom Unfalltod dieser jungen Ärztin, die am Bett meiner Mutter wachte. Ich hatte eine schöne Kindheit und Jugendzeit in Dresden, bin seit 2001 in Hannover verheiratet und habe eine 13- jährige Tochter, wobei diese Geburt glücklicherweise komplikationslos ablief. Zum Schluss möchte ich auch im Namen meiner Eltern dem Krankenhaus St. Joseph-Stift anlässlich des 120-jährigen Jubiläums weiterhin viele Erfolge wünschen und mich für sein damals wie heute großes Engagement bedanken. Mit freundlichen Grüßen Carola Thaden More

Barbara Schöpf

Am 1. Juni 1983 früh morgens ist unsere Tochter Caroline Schöpf im St. Joseph-Stift in Dresden geboren. Sie war unser erstes Kind, auf das wir uns sehr gefreut hatten. In diesen Tagen war das Rooming- In-Zimmer im Joseph-Stift gerade neu eingerichtet worden und ich war riesig froh, dass noch ein Platz frei war und ich schon ab dem ersten Tag zumindest tagsüber ganz in der Nähe von Caroline sein konnte. 5 Jahre später verbrachte ich mit ihrem Bruder Clemens, der am 2. Dezember 1988 im Joseph-Stift zur Welt kam, ebenfalls die Tage im Rooming-In-Zimmer. Caroline hat sich schon in ihrer Kindheit und Jugend für fernöstliche Kultur und Sprache interessiert. Nach dem Abitur ging Caroline ein Jahr nach Peking und anschließend ein Jahr nach Tokio, um beide Länder besser kennen zu lernen und um zu beginnen, die Sprachen zu erlernen. Sie studierte daraufhin Japanologie und Sinologie. Nach Abschluß des Magister-Studiums entschied sie sich, etwas zurückgeben zu wollen. Als ehrenamtliche Helferin lebte Caroline ein halbes Jahr ganz im Süden von China bei ethnischen Minderheiten und unterrichtete in einer Schule Kinder in Englisch. Mit einigen Jugendlichen ist sie noch heute in Kontakt, begleitet und unterstützt sie. More

Adrian Alwin Ahrens

Ich bin erst fünf Tage alt (geboren am 29.11.2015 bei Euch im St. Joseph Stift), aber schon die dritte Generation, die in unserer Familie in diesem Krankenhaus geboren wurde. (Ihr findet mich seit heute auch in der Babygalerie) Meine Oma mütterlicherseits (Ingeborg Heidrun Kotte) wurde am 03.07.1951 im Haus Anna, Waldparkstraße geboren und meine Mutti (Heidrun Juliane Ahrens) erblickte am 29.09.1977 das Licht der Welt im St. Joseph-Stift Dresden. Unsere Familie bedankt sich bei allen Mitarbeitern für die professionelle Arbeit, die Fürsorge und liebevolle Zuwendung, die wir über die Jahre erhalten haben. Adrian und Juliane Ahrens More

Marlies Mielke

Mein Name ist Marlies Mielke Ende der siebziger Jahre habe ich als Schülerin ehrenamtlich Sonntag im St. Joseph-Stift gearbeitet, auf der Gyn. bei Schwester Canisia. Die Art, wie die Schwestern mit den Patienten umgingen bestärkte mich in dem Wunsch meine Kinder einmal in diesem Krankenhaus zur Welt zu bringen. Am 17.02.1983 kam meine Tochter Katharina und am 28.13.1986 Tochter Julia zur Welt. Ich fühlte mich sehr gut betreut. Ein besonderes Erlebnis hatte ich dieses Jahr am 31.05. als meine Enkeltochter Elise zur Welt kam und ich im Kreissaal dabei sein durfte. Was hat sich nicht alles geändert seit damals. Aber die liebevolle Betreuung ist geblieben. Vielen Dank den Ärzten, Schwestern und Hebammen. More

Christiane Steiner

Das auf dem Bild sind mein vierjähriger Sohn und ich. Ich bin selbst im St. Joseph-Stift geboren und wollte hier auch unbedingt unser Kind zur Welt bringen. Die Begleitung war toll und ich denke gern an die Zeit zurück, auch wenn unserere Geburt und der Anfang bissel schwierig waren. Würde immer wieder hier her kommen :-) More

Lydia Zimmermann

Ich bin ein Kind aus einer großen Patchworkfamilie. Viele von uns, egal ob Onkel, Bruder, Cousin oder Schwestern sind bei euch auf die Welt gekommen. In einem Abstand von 33 Jahren hat sich unsere Familie nach und nach vergrößert und wird es wohl auch weiterhin noch tun... Für mich und meine Geschwister kommt die Verbundenheit besonders daher, dass unsere Mama seit eh und je ein Teil des St.Joseph-Stift-Teams ist. Schon als wir klein waren, sind wir als Sternenkinder über die Gänge geflitzt und haben die Menschen in ihren Betten besucht, die diese nicht mehr verlassen konnten, und haben ihnen Bastelarbeiten geschenkt. Vor einigen Jahren sind wir sogar Heilig Abend ins Stift, um mit unserer Mama, die arbeiten musste, ein paar Minuten besinnlich zusammen zu sitzen. More

Anne-Kristin Straube

Im Januar 1984 bin ich geboren in Dresden, in der damaligen DDR. Heut zu Tage wohne ich in Amsterdam. Wie es so kam. Mein deutsch wird nicht so gut sein aber entschuldigen Sie mich dafür, ich tue mein Bestes. Meine Mutter hat sich damals, in der Zeit meiner Geburt in einen Holländer verliebt. Mit meinem biologischen Vater war sie schon während der Schwangerschaft nicht mehr zusammen. Als ich geboren bin, war mein Vater in Holland, und konnte also nicht dabei sein. Erst im Marz 1984 hat er mich zum ersten Mal gesehen. Wir sind im März 1985 nach Holland umgezogen. Und ich bin also in Holland aufgewachsen. Weil meine Familie natürlich noch in Dresden gewohnt hat, und noch immer wohnt, bin ich oft da gewesen. Und als ich 12 Jahre alt war, glaube ich, bin ich mit meine Mutter nochmal am St. Joseph-Stift vorbei gekommen. More

Maria Mende

Ich wurde am 10.07.1959 im Nazareth Heim Dresden geboren. Das war der Beginn der Verbindung zum St. Joseph-Stift. Mein größter Wunsch war es, Krankenschwester zu werden. Aber 1976, gleich nach der Schule, war ich schwanger und dieser Wunsch rückte in weite Ferne. Am 27.11.1976 wurde mein Sohn Sebastian im Stift geboren. Es folgten am 16.02.1980 Tochter Franziska, am 22.01.1985 Sohn Christian und am 19.04.1986 Tochter Katharina. Beide Töchter haben im Stift den Beruf der Krankenschwester erlernt und eine Tochter arbeitet auch noch dort. Sie haben den Beruf bei der Geburt gleich mit in die Wiege gelegt bekommen. More

Christine Slaby, geb. Ulbricht

17.01.1990, geboren im St. Joseph-Stift More

Dörte Gretenkord

Das St. Joseph-Stift ist quasi unser "Familien-Krankenhaus. Wenn wirklich ein stationärer Aufenthalt notwendig war, dann bitte im St. Joseph-Stift. Meine Uroma, meine Oma, meine Mama - alle wurden hier gut betreut und versorgt. So war es kein Wunder, dass auch ich hier geboren wurde. Als ist selbst schwanger wurde, stand für mich von Anfang an fest: Mein Kind kommt im St. Joseph-Stift zur Welt! Leider hielt das Leben ein anderes Drehbuch für uns bereit. Bei mir setzten bereits in der 29. SSW nach einem Blasensprung die Wehen ein - und aus war der Traum. Unser Sohn kam dann in der Uni-Klinik zur Welt. Trotzdem bleibt es unser "Familien-Krankenhaus". Vielen Dank im Namen unserer ganzen Familie an alle, die dafür sorgen, dass es den Patienten bald wieder besser geht. Ob Reinigungskraft, Küchenhilfe, Schwester oder Oberarzt. Sie machen alle einen tollen Job. Danke und weiter so! More