Toska Wallisch

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Als ich im April 1971 – einem Ostersonntag – meine Tochter im St. Joseph-Stift zur Welt brachte, kam eine ältere Dame zu mir, um die Unterlagen meines Kindes zum Standesamt zu bringen. Dabei stellte sie, ähnlich überrascht wie ich, fest, dass sie vor 23 Jahren meine Mutter als Hebamme bei meiner Geburt betreut hatte. Was für ein unglaublicher Zufall! Daran erinnern konnte sie sich nur deshalb, weil ihr mein doch etwas außergewöhnlicher Vorname, Toska, in Erinnerungen geblieben war!

Abgesehen von diesem lustigen Zufall, fühlte ich mich im St. Joseph-Stift gut betreut. Der damalige Chefarzt der gynäkologischen Abteilung, Dr. Kristof Flach, war ein lustiger, sehr freundlicher Arzt und hat sich stets nach meinem Befinden erkundigt. Auch meine Hebamme versuchte mir, die Angst zu nehmen und hat mir deshalb zur Beruhigung von der Geburt ihrer vier Kinder erzählt.

Ihre Kampagne hat derweil noch etwas anderes ans Licht gebracht: Als ich meiner Tante von der Aktion erzählte, sie selbst wohnt nicht mehr in Dresden, war sie ganz aufgeregt und erzählte mir, dass auch sie im St. Joseph-Stift geboren wurde! Sie war ein Nachzügler und kam 15 Jahre nach meiner Mutter zur Welt – durch den geringen Altersunterschied war sie immer unsere Lieblingstante. Vor allem wegen ihr entschied sich dann auch meine Mutter dazu, hier zu entbinden. Was für ein Zufall, dass ich davon nur durch Ihre Aktion erfahren habe!

Toska Wallisch, Rentnerin


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

Gedanken

Sind Sie auch geboren im
St. Joseph-Stift?

Sind Sie auch geboren im<br/> St. Joseph-Stift?

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