Theresia Vacek

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Ich selbst stamme aus Schmeckwitz bei Kamenz, wo ich 1940 auch zur Welt kam. Als ich 1975 schwanger wurde, entschied ich mich aber dazu, mein Kind im St. Joseph-Stift im 40 km entfernten Dresden zur Welt zu bringen. Meine Wahl fiel auf dieses Haus, weil ich hier 1960 und 1961 in der Küche gearbeitet hatte und so bereits viel kannte. Ich wusste, ich bin in guten Händen. Aufgrund meiner Blutgruppe mit dem Rhesusfaktor negativ musste ich bereits einige Tage vor dem errechneten Termin ins Krankenhaus um eventuelle Komplikationen auszuschließen. Während einer Untersuchung von Dr. Berchtig platzte dann plötzlich meine Fruchtblase und der Chefarzt meinte nur zu mir: „Packen Sie ihre Sachen, es geht jetzt los!“. Im April 1975 kam also meine Tochter Marie-Theres zur Welt.

Eine ähnlich schnelle und unkomplizierte Geburt hatte ich dann auch 1977 bei meinem zweiten Kind, meinem Sohn Florian. Da ich gerade in Kamenz war als meine Fruchtblase platzte, mussten wir schnell nach Dresden fahren – einige LKWs auf der Straße verlangsamten die Fahrt aber enorm. Zum Glück sind wir trotzdem noch rechtzeitig angekommen und nicht mal zwei Stunden später war das Baby da. Die Hebammen und Schwestern waren voll des Lobes, vor allem, weil ich wegen meines „hohen“ Alters von 37 Jahren kaum Probleme hatte.

Ich bin froh, dass mich Gottes Wege immer wieder in das St. Joseph-Stift geführt haben. 2011 war ich wegen komplizierter Beinbrüche wieder im St. Joseph-Stift, nämlich in der Kurzzeitpflege. Es ist für mich immer sehr schön, hier noch immer bekannte Gesichter zu erblicken. Noch heute kann ich mich an viele Schwestern und Ordensschwestern erinnern. Wie zum Beispiel an Sr. M. Isentrud, die sich damals liebevoll um meine Babys gekümmert hat.

Theresia Vacek, Rentnerin


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

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