Renate Deutschmann

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Ich selbst wurde nicht im St. Joseph-Stift geboren, jedoch mein Sohn am 1. Oktober 1975.
Ich war damals eine so genannte Risiko-Schwangere und dadurch schon vor der Geburt viele Monate krankgeschrieben. Das lag an meinem Alter von bereits 37 Jahren und auch an meiner Blutgruppe mit dem Rhesus Faktor Negativ. Außerdem habe ich die ganze Zeit über abgenommen, obwohl ich bereits auf doppelte Kost gesetzt worden war. Ich lag, gemeinsam mit vielen anderen Schwangeren, im St. Anna-Heim. Da, außer mir, alle auf Diätkost gesetzt waren, holten sich einige in der Küche unter meinem Namen einen Essensnachschlag – ich durfte ja essen so viel ich wollte.

Es war eine schwierige Zeit. Vor allem Dr. Berchtig tröstete mich sehr.

Am Abend vor der Geburt, kam ich gegen Mitternacht zum St. Joseph-Stift. An der Pforte wurde uns jedoch gesagt, dass die Entbindung geschlossen sei, wegen der Ruhr bei den Babys und wegen Mastitis bei den Wöchnerinnen, und keiner mehr aufgenommen werden konnte. Man warte nur auf eine Frau Deutschmann. Mein Glück – denn da ich Frau Deutschmann war, durfte ich ins Krankenhaus. Dort auf dem Gang der Geburtenstation war es gespenstisch: Immerhin war ich die Einzige dort. Mein Sohn kam dann 5:40 Uhr zur Welt – und war mit 3950 Gramm ein außerordentlich schweres Kind, keiner konnte das glauben. Ich selbst hatte während der Schwangerschaft immerhin kein Gramm zugenommen – das war wirklich anormal!


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

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Sind Sie auch geboren im
St. Joseph-Stift?

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