Pia Reinhardt

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Am 8. April 1951 kam ich im St. Joseph-Stift als Sonntagskind zur Welt. Am späten Abend des Vortages fuhren meine Eltern mit einem Taxi zur Klinik. Da dann in der Nacht kein Taxi nach Hause zu bekommen war und der Weg durch die Trümmer, die es noch im Stadtzentrum gab, in der Dunkelheit zu gefährlich war, verbrachte mein Vater die Nacht auf einem Stuhl im Krankenhaus. In der ersten Morgendämmerung lief mein Vater eben durch diese Trümmer zur nächsten Straßenbahn.
In der Familie meines Vaters gab es nur Jungen, auch das erste Kind meiner Eltern war ein Sohn. So war es für meinen Vater selbstverständlich, einen weiteren Sohn zu bekommen. Als Schwester Tabita ihm am Telefon mitteilte, dass seine Frau ein Mädchen entbunden hatte, sagte mein Vater – offenbar durch die Ereignisse in der Nacht noch sehr aufgeregt – mehrmals: „Nein, Sie müssen sich irren, ich meine Frau Preißiger, die hat doch bestimmt einen Sohn bekommen.“ Da wurde es Schwester Tabita dann doch zu bunt und sie sagte: „Ich muss es doch wissen, denn ich bin schließlich die Hebamme!“ Nun war mein Vater glücklich! Meine Eltern haben immer voller Hochachtung vom St. Joseph-Stift gesprochen.

Auch meine 5 in Dresden lebenden Enkelkinder haben das Licht der Welt wohlbehütet und medizinisch liebevoll umsorgt im St. Joseph-Stift erblickt.
Herzlichen Dank!

Pia Reinhardt, Lehrerin


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

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Sind Sie auch geboren im
St. Joseph-Stift?

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