Peter Pfeiffer

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Ich bin der Geschäftsführer des St. Joseph-Stifts. Ich habe meine beruflichen Wurzeln bei den Menschen geschlagen, die mich wohl behütet in die Welt begleitet haben.

Als ich im Dezember 2003 meinen Dienst als Abteilungsleiter im St. Joseph-Stift antrat, war mir nicht bewusst, wie weit meine Verbindung zum Haus tatsächlich zurückreichte. Der Kreis schloss sich erst, als ich meiner Familie von Herrn Dr. Frank Berchtig – zu diesem Zeitpunkt Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Ärztlicher Direktor des St. Joseph-Stift – erzählte. Meine Mutter erkannte eben diesen Dr. Berchtig als den Arzt, der sowohl meine als auch die Geburt meiner Schwester betreut hatte. Meine ersten Schritte im St. Joseph-Stift begannen also bereits 30 Jahre zuvor.

In zurückliegenden 11 Jahren habe ich das “Stift”, wie es von unseren Mitarbeitern genannt wird, ziemlich gut kennengelernt. Auch wenn sich seit meiner Geburt im Haus vieles verändert hat, so konnte es sich grundlegende Ansprüche bewahren: Damals wie heute sind es die Menschen, die das St. Joseph-Stift ausmachen. Nach wie vor ist das Arbeiten durch ein aufmerksames Miteinander geprägt. Dies erlebte meine Mutter vor 42 Jahren in einer liebevollen Betreuung, für die sie noch immer dankbar ist. Und auch heute schätzen uns dafür Patienten und Angehörige.

Andere Menschen kennenlernen wollen, ein offenes Ohr für sie haben: Dieser Wunsch hat uns auf die Idee zur  Aktion „Geboren im St. Joseph-Stift“ in unserem Jubiläumsjahr gebracht. Geschichte wird dann erlebbar, wenn sie aus den Begebenheiten des Alltags erzählt. Es sind die Begegnungen und Erfahrungen mit anderen Menschen, die unsere Erinnerungen prägen. Die Geburt eines Kindes ist dabei eine besonders einprägsame Erfahrung. Sind Sie im St. Joseph-Stift geboren? Dann laden wir Sie ein, uns Ihre Geschichte zu erzählen. Ebenso freuen wir uns auf Erinnerungen von den Eltern oder Angehörigen unserer Joseph-Stift-Babys.

Wenn wir Jubiläum feiern, so wollen wir denen danken, die 120 Jahre St. Joseph-Stift in Dresden möglich gemacht haben. Unsere Elisabethschwestern kamen 1860 aus Schlesien und übernahmen das Königliche Krankenstift, als es in Dresden keine Krankenschwestern mehr gab. So konnte die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt werden. 1895 bauten diese Schwester mit Hilfe von Spendengeldern unser St. Joseph-Stift. Und heute? Die Elisabethschwestern verlagern ihre Tätigkeit dahin, wo immer noch Not und Armut herrscht. Seit 2011 bauen sie in Maganzo / Tansania ein Gesundheitszentrum mit Geburtenstation in einer der ärmsten Gegenden Afrikas auf. Für uns ist es eine Herzensangelegenheit, dieses Engagement zu unterstützen. Helfen auch Sie mit. Herzlichen Dank!


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

Gedanken

Sind Sie auch geboren im
St. Joseph-Stift?

Sind Sie auch geboren im<br/> St. Joseph-Stift?

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