Maxi Lucia Riedel

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Meine Mama musste schon viele Wochen vor meiner Geburt immer wieder zur Kontrolle ins St. Joseph-Stift, weil es hieß, ich sei zu klein und würde eventuell nicht gut genug versorgt werden. Die ersten leichten Wehen setzten mit Fieber eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin ein, alle waren sich sicher, ich würde noch diese Nacht das Licht der Welt erblicken. Doch so kam es nicht – meine Mama konnte nach 3 Nächten zur Beobachtung auf der Entbindungsstation wieder nach Hause. Sie war sehr geschafft und schwor sich, erst wieder ins Krankenhaus zu fahren, wenn die Wehen wirklich nicht mehr auszuhalten waren. Schon am nächsten Abend war es soweit. Unsicher, ob es denn nun wieder Fehlalarm sei, fuhren meine Eltern ins Krankenhaus. Wieder war die Freude und Versicherung durch die Hebamme groß, dass die Geburt wohl kurz bevor bestand. Doch die Wehen blieben plötzlich aus. Meine Eltern übernachteten im Wehenzimmer, während in dieser Nacht 6 weitere Babies geboren wurden. Am nächsten Morgen wurde von den Ärzten entschieden, dass die Geburt mit Hilfe eines Wehentropfes vorangebracht werden soll. Nach dem Frühstück und einen Spaziergang betraten Mama und Papa aufgeregt den Kreissaal, mit dem Wissen, dass sie diesen diesmal nicht mehr ohne Baby verlassen werden. Der Tropf wurde am 24.04.2013 um 10.30Uhr gelegt – 14:23Uhr war ich auf der Welt (2 Tage vor dem errechneten Geburtstermin). Eine „Bilderbuchgeburt“, meinten die Hebammen und die Ärztin Frau Dr. Herbrich. Auch meine Eltern haben die Geburt als etwas sehr Schönes erlebt; wenn natürlich auch sehr anstrengend. Unter der Betreuung von den Hebammen Eva-Maria Bittner und Franziska Hänsch fühlten sich beide sehr gut begleitet, wohl und sicher. Auch die Tage nach der Geburt wurden Mama und ich liebevoll umsorgt. Wir teilten ein Zimmer mit einer Mama und ihrem kleinen Jungen, die bis heute gute Freunde von uns sind. Mit meinem Papa durften wir in der letzten Nacht endlich in ein Familienzimmer ziehen.

Maxi Lucia mit Mama Dajana und Papa Iven

P.S. Ach ja, meine Gewicht und meine Größe brachten sogar die Ärztin zum Staunen. Entgegen aller Vorhersagen wog ich 3450g und war stolze 53 cm groß :-)


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

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