Kailin Yuan

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Im Jahr 2000 bin ich gemeinsam mit meinem Mann Huiqiu Yuan nach Dresden gekommen. Er, studierter Physiker, sollte hier am Max-Planck-Institut forschen und arbeiten. Noch im selben Jahr wurde ich plötzlich schwanger. Ich war natürlich erst einmal geschockt, in einem fremden Land, kaum Sprachkenntnisse – doch schnell kam auch die Freude. Eine große Hilfe war mir Frau Steglich, die Frau des Chefs meines Mannes, die mir auch das St. Joseph-Stift empfahl.

Im Juli 2001 bekam ich in der Nacht gegen zwei Uhr Wehen. Mit einem Taxi sind wir direkt zum Krankenhaus gefahren. Nur fünf Stunden später kam dann unsere Tochter Kailin auf die Welt. Ich erinnere mich noch daran, dass kurz vor der Geburt der Schichtwechsel stattgefunden haben muss. Die neue Hebamme, gerade angekommen und noch sehr müde, war selbst überrascht von der flotten Geburt. Ich blieb dann eine Woche lang im Krankenhaus und in der Zeit wurde mir vieles beigebracht – ich wusste ja noch gar nichts. Die Schwestern zeigten mir sehr geduldig, wie ich mein Baby stille, wickele und halte. Alle waren sehr nett zu mir.

Drei Jahre blieben wir noch in Dresden, bevor wir über Illinois und New Mexico zurück nach China gingen. Dort leben wir jetzt in Hangzhou, mein Mann arbeitet noch immer als Professor der Physik. Aus diesem Grund sind wir auch oft in der Welt unterwegs, zu Konferenzen und Vorträgen – und deshalb sind wir jetzt auch gerade für ein paar Tage in Dresden. Das erste Mal seit 11 Jahren! Frau Steglich wollte meiner Tochter unbedingt ihren Geburtsort zeigen, so sind wir auch direkt im Stift auf die Kampagne aufmerksam gemacht geworden. Es ist ein toller Zufall und ich freue mich sehr, dass meine Tochter ein Teil davon sein kann.

Xianghui Liu und Tochter Kailin


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

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Sind Sie auch geboren im
St. Joseph-Stift?

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