Annelies Krätzschmar

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Ich habe meine beiden Kinder im St. Joseph-Stift geboren. Am errechneten Geburtstermin passierte aber Nichts. So musste ich zur Vorsorge ins St. Anna am Waldpark. Eine Woche später platzte die Fruchtblase (das Fruchtwasser war nicht mehr in Ordnung) und ich wurde mit Blaulicht ins St.Joseph-Stift gefahren. Ich hörte noch die Meldung: Lebensgefahr für Mutter und Kind. Es wurden die Vorbereitungen für einen Kaiserschnitt getroffen, aber mein Sohn wurde mit der Saugglocke geholt. Ich erinnere mich an eine ältere Hebamme, die mich, total verängstigte, unerfahrene junge Frau, mütterlich  umsorgte. Sie meinte, dass sich die Ärzte um die Technik kümmern müssen und sie hielt meine Hand und tupfte mit 4711 meine Stirn. Ich fühlte mich bei Dr. Flach und Dr. Berchtig in guten Händen. Sie erließen mir den Betrag für Privatpatienten, so dass ich nur eine Rechnung für Unterkunft und Verpflegung für meinen Sohn und mich bezahlen musste. Ich musste über Ostern noch in der Klinik bleiben und werde die Gesänge der Schwestern auf dem Gang nicht vergessen. Zur Entlassung musste mein Mann ein Kopfkissen mitbringen. Das wurde zu einem Schiffchen gemacht und das Baby hineingelegt.

1973 meldete ich mich erneut zur Entbindung an und die Ärzte erinnerten sich noch an mich und die Geburt. Im November ’73 musste ich auf dem Flur im Bett warten, ehe die Geburt eingeleitet werden konnte. Meine Tochter kam gesund zur Welt und wir wurden wieder sehr gut betreut.

Ich blieb auch weiterhin Patientin im St. Joseph-Stift.

Meine Nichte hat während der Gymnasiums Zeit freiwillig im St.Joseph Stift geholfen,später die Ausbildung gemacht und arbeitet seitdem als verantwortungsvolle Krankenschwester im St. Joseph-Stift.

Der Klinik und den Mitarbeitern herzlichen Glückwunsch.

Annelies Krätzschmar


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

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Sind Sie auch geboren im
St. Joseph-Stift?

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