Angelika Schmidt

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Mein Name ist Angelika Schmidt. Unsere Tochter Kathrin wurde im Januar 1966 in Ihrem Haus geboren.

Es war ein sehr kalter Tag, mit ganz viel Neuschnee. Morgens gegen 4 Uhr setzten die Wehen ein, kurz danach platzte die Fruchtblase. Ich musste schnellstens ins Krankenhaus. Wir hatten kein Telefon, um einen Krankenwagen zu rufen. Also musste mein Mann mich mi unserem Wartburg von Pesterwitz nach Dresden bringen, ca. 20km, ich hatte mich Monate zuvor im St. Joseph-Stift angemeldet. Mit sehr viel Mühe kamen wir bis zur Kesselsdorfer Straße. Bis dahin war noch kein einziges Räumfahrzeug gefahren. In Höhe der Abbiegung Rudolf-Renner-Straße kamen wir ins Schleudern von einer Straßenseite auf die andere. Das ging bis zur Haltestelle Bünaustraße, dort blieben wir auf der rechten Seite stehen, leider in Richtung Wölfnitz. Mein Mann war sehr aufgeregt und die Wehen waren erstmal weg.

Da stand ich nun, im hohen Schnee, an den Füßen nur mit Hausschuhen und meiner Tasche im Arm.

Damals fuhren um diese Zeit nur wenige Autos und dann noch bei dem Schnee. Ich musste eine Weile warten. Der erste Autofahrer der kam, hat mich dann zum Krankenhaus gebracht. Dort herrschte Hochbetrieb im Kreißsaal und ich musste im Bad auf einer Liege warteb. Eine freundliche Schwester, damals noch in Tracht, sagte mir, wenn die nächste Wehe kommt solle ich sie rufen. Sie kam sehr bald. Wenig später ist dann dort, im Bad, unsere Tochter geboren wurden.

Sie lebt jetzt seit 30 Jahren in der Schweiz. Aber nächstes Jahr zum 50. Geburtstag unserer Tochter wird richtig gefeiert, natürlich hier bei uns und alle freuen sich.

Das ist meine Geschichte!
Mit freundlichen Grüßen

Angelika Schmidt


Gedanken und Ideen zum Jubiläum im St. Joseph-Stift.

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